aktion tier Land Niedersachsen Kolkrabe Sumpfohreule Weiße gehörnte Heidschnucke Leguan Spitzkopfnatter Igel Rohrweihe
Ein Gemeinschaftsprojekt von Wildtier- und Artenschutzstation e.V. & aktion tier - menschen für tiere e.V., anerkannt und gefördert durch das Land Niedersachsen  
Home
Spenden & Helfen
Aktuell
Archiv
Termine
Pflegegäste
Jugendarbeit
Sielmanns Natur-Ranger
Verein
Ausbildung
Mitarbeiter
Aktion Naturland
Shop
Links & Downloads
Kontakt
Naur-Ranger Mitte
Sielmanns Natur-Ranger
In Zusammenarbeit mit der Heinz-Sielmann-Stiftung haben wir im Oktober 2005 eine Jugendgruppe der Sielmanns-Natur-Ranger gegründet, deren Teilnehmer sich regelmäßig bei uns auf dem Stationsgelände treffen, um gemeinsam die Natur zu entdecken und eigene Projekte zum Natur- und Artenschutz zu verwirklichen.
Durch die große Nachfrage können zur Zeit keine weiteren Mitglieder aufgenommen werden. Gern setzen wir Interessenten jedoch auf eine Warteliste.

Termine

Die Natur-Ranger-Jugendgruppe der Wildtier- und Artenschutzstation trifft sich alle 14 Tage samstags um 11:00 Uhr.

Die nächsten Termine und Themen:

Wann? Wo? Was?
20.11.2010
16:00 bis 19:00
Wildtierstation Sachsenhagen  „Eulen und Geschichten am Lagerfeuer“
04.12.2010
11:00 bis 14:00
Wildtierstation Sachsenhagen  Weihnachtsfeier und Vogelfutter-Tontöpfe. Wer hat, bringt bitte die Tontöpfe vom letzten Jahr mit.
22.01.2011
11:00 bis 14:00
Wildtierstation Sachsenhagen  Thema wird noch bekannt gegeben!



                            

die Teamleiter

 Die Teamleiter Agnes Deseniß, Uwe Reuter,
Jürgen Müller und Dr. Dagmar Schlemm (v.l.).


4. Quartal 2010
Quartalsbericht

Im Oktober mußten wir mal dringend nach unserer "alten" Hütte und dem Waldsofa im Wald schauen. Es gab viel zu reparien ! Zusätzlich haben wir noch ganz viele Pilze und einen kleinen Grasfrosch gefunden. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz für diesen Entdeckertag.

Gruppe vor Waldhütte

Im November haben wir ein richtig schönes Lagerfeuer gemacht, mit Stockbrot, Käse und Marshmellows etc. Am meisten Spaß haben dann die Such- und Anschleichspiele im Dunkeln auf dem Naturlehrpfad gemacht.

Im Dezember haben wir aus alten Plastikflaschen, Frisbeescheiben und Kanthölzern tolle Vogelfutterstationen gebaut. Mit dem Lötkolben wurden Löcher in die Plastikflasche geschmolzen, Kanthölzer durchgesteckt, das Ganze mit einem Draht fixiert und mit Vogelfutter gefüllt. Einige bekamen noch eine Frisbeescheibe als Untersatz. Die Weihnachtsmütze durfte auch nicht fehlen, schließlich stand Weihnachten vor der Tür. Das Basteln machte allen riesig Spaß und die Ranger waren wirklich stolz auf ihre Produkte. Die Vögel sind im übrigen auch ganz begeistert. Damit die sich auch noch im nächsten Jahr freuen, haben wir auch noch die Nistkästen, die in der Station hängen saubergemacht.
Danach gab es noch Waffeln und Kinderpunsch. Ein schöner Abschluß für das Jahr 2010.


Pia beim Löcherschmelzen


Debbie Wunderlich mit Flasche


Jana und Pia beim Futter einfüllen


Thomas, Tom, Danny und Tim beim Drahtschneiden


Jana beim Nistkastensäubern



2. Quartal 2010
Quartalsbericht

Im April haben wir uns mit selbstgebauten Unterwasserseerohren auf die Suche nach dem Lurch des Jahres 2010, dem Teichmolch gemacht. Mit Erlaubnis der Unteren Naturschutzbehörde haben wir Bergmolche und Teichmolche kurzfristig gefangen und angeschaut. Wir können jetzt die Weibchen und Männchen von Bergmolch und Teichmolch unterscheiden. Im Molch-Aquarium konnten wir gefaltete Wasserblätter erkennen, hier haben Molchweibchen ihre Eier abgelegt.


auf der Suche nach dem Teichmolch....


Bergmolch

Im Mai findet der Tag der Naturparke im Steinhuder Scheunenviertel statt. Traditionell haben wir uns daran zusammen mit der Wildtierstation beteiligt. Wir haben einen tollen Stand aufgebaut und ein Blätterrätsel, Trockenfilzen und Kinderschminken angeboten. Die Resonanz war sehr gut !


unser Stand


Aktion Trockenfilzen


Blätterrätzel


Jana schminkt Susanne

Damit sich im neuangelegten Biotop im Naturlehrpfad etwas schneller Wasserpflanzen ansiedeln, haben wir aus dem "Ringelnatterteich" vorsichtig einige Wasserpflanzen ausgegraben und sie im neuen Biotop eingepflanzt.  Foto Wasserpflanze 1 und 2) Bei der Geländeuntersuchung fanden die Ranger noch etwas ganz Spannendes: Eine Wolfsspinne, die ihre Jungen auf dem Rücken trägt. Wie lieb !!!!






Zum Abschluß vor den Sommerferien haben wir bei schönstem Sonnenschein eine 3 stündige Kajak/Kanunutour auf dem Steinhuder Meerbach gemacht. Ein richtiges kleines Abenteuer, bei dem Teamgeist gefordert war. Immerhin mußte man es schaffen zu zweit in einem Boot in eine Richtung zu paddeln ! Erst mußten wir uns durch tiefhängende Äste lavrieren, dann durch Unmengen von Seerosen paddeln. Dafür gab es wunderschöne gebänderte Prachtlibellen, die um uns herumschwirrten. Schafstelzen liefen auf den Seerosenblättern und zwischendurch wurde auch mal ein Frosch gefangen. Eine tolle Tour, aber auch anstrengend. So waren alle froh, als endlich alle Boote wieder verstaut waren und wir im Bus nach Hause saßen.


1. Quartal 2010
Quartalsbericht

Im erstem Quartal 2010 war das Basteln von Fledermäusen aus alten (frisch gewaschenen) schwarzen Socken, Filz und Perlen der absolute Hit.
 





Das andere Highlight war unser Gewinn beim E.on-Förderpaket. Anläßlich seines 10jährigen Bestehens hatte der Energiekonzern 13 Förderpakete vergeben.



Mit dem Geld sollen Projekte für Kinder und Jugendliche und das Engagement für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz gefördert werden. Wir haben uns mit einem wettergeschützen Nistkastenbeobachtungssystem beworben und damit den 3. Platz (400,00 EUR) gewonnen. Von dem Geld haben wir einen wetterfesten Nistkasten mit einer Kamera und einen Outdoormonitor angeschafft.




4. Quartal 2009
Quartalsbericht

Im November haben wir mit den Ranger Vogelfutter hergestellt. Die Ranger verschönerten Tontöpfe und Blechdosen unter Verwendung der Serviettentechnik mit Naturmotiven.



Äste, die genau durch die Öffnung der Tontöpe passen und schön verzweigt sind, mußten im Wald gesucht werden. Die Vögel sollen beim Essen ja auch gemütlich sitzen können.



Schließlich mußte die zuvor angerührte Fettmasse zum richtigen Zeitpunkt (nicht zu flüssig, nicht zu fest) eingefüllt werden. Viele Futtertöpfe zieren jetzt die Bäume rings um unseren Bauwagen.



Bei der Jahresabschlußfeier gab es selbstgebackene Crepes, Waffeln und Kakao. Wer wollte konnte Trockenfilzen ausprobieren und sich kleine Weihnachtsfilzanhänger herstellen. Bei einem Naturquiz konnten Schokonikoläuse gewonnen werden. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr !



3. Quartal
2009

Quartalsbericht

Absolutes Highlight in diesem Quartal war der Bau einer Trockenmauer auf unserer "neuen" Wiese. Für den Bau hatten wir extra Frank Lehmann eingeladen und den ganzen Tag dafür eingeplant.



In den Wochen zuvor hatten wir 4 Tonnen Natursteine bestellt und uns liefern lassen. Der Platz für die Trockenmauer wurde sorgsam in Ost-West-Richtung ausgewählt und mit Hilfe einiger Väter ein Fundament im steinharten Boden geschaffen. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir dann endlich unter Franks Anleitung 4 Tonnen Steine zu einer Trockenmauer aufschichten.



Mit viel Liebe wurden dabei auch Höhlen für Igel, Marder und Eidechsen geschaffen. Am späten Nachmittag waren wir alle fix und fertig, aber die Mauer stand und wir sind natülich mächtig stolz darauf.



2. Quartal
2009

Quartalsbericht

Im Quartal II/09 waren Naturspiele einen Schwerpunkt. Zu Beginn haben wir eine Chaos-Ralley für das Stationsgelände entwickelt. 100 Aufgaben bzw. Fragen, die innerhalb des Naturlehrpfades gelöst werden können, dachten sich die Ranger aus. Sie wurden auf Karteikarten geschrieben, für die Spielleiter wurden die Fragen mit Antwort auf einem gesonderten Blatt aufgeschrieben. Für das Spiel wurden die Karteikarten (von 1-100 durchnummeriert) im Gelände verteilt. Auf einem vorbereiteten Spielfeld mit durchnummerierten Feldern werden Spielfiguren durch Würfeln fort-bewegt. Kommt man auf Spielfeld Nr. 6 muß der Spieler die Karteikarte Nummer 6 finden, die Aufgabe bzw. Frage lösen und dann zum Spielleiter gehen. Wurde die Aufgabe korrekt gelöst, darf der Spieler weiterwürfeln. Ein interessantes, witziges aber auch anstrengendes Spiel !

Vorbereitung der Chaos-Ralley

Ein anderes tolles Spiel ist Pantomimen-Memory. Die Kinder bekommen Kärtchen auf denen ein einheimisches Tier steht (Igel, Storch, Blattlaus etc.). Zwei Kinder haben dasselbe Tier auf ihrem Kärtchen stehen. Ein Kind muß nun wie bei Memory die zughörigen Pärchen finden. Die Kinder dürfen ihr Tier  aber nur pantomimisch darstellen. Unser absolutes Lieblingsspiel mit wachsendem Schwierigkeitsgrad !


Pantomimen-Memory macht am meisten Spaß in der großen Runde


Es ist schon eine Tradition zusammen mit der Wildtierstation am Tag der (Natur)parke in Steinhude teilzunehmen. Diesmal hatten wir als Aktion Samenmosaike auf Tontafeln und Kinderschminken angeboten. Dabei zeigte es sich, dass wir wirklich einige künstlerische Talente in unserer Gruppe haben.


Dennis mit der Fühlbox   


Das obligatorische Stockbrot




Kinderschminken und Mosaike aus Samen waren der Renner

Ein weiterer Schwerpunkt war unsere Wiese. Neben verschiedenen Mäharbeiten haben wir auch einen Sonnenblumen-Wettbewerb gestartet. Jeder Ranger bekam einen Tontopf mit Erde und mehreren Sonnenblumensamen. Die gezogenen Sonnenblumen wurden dann in unsere Wiese eingepflanzt und mit selbstgestalteten Namenschildchen versehen. Wir sind gespannt, wer nach den Sommerferien die größte Sonnenblumen hat und den Superpreis gewinnen wird.


Eine Zauneidechse beobachtet unsere Pflanzaktion


Beim Tümpeln konnten wir Teichmolche (li) und Bergmolche (re) finden !

Vor den Sommerferien haben wir für die Ranger und ihre Eltern ein Sommerfest durchgeführt. Als besondere Aktion haben wir Papier selber geschöpft und mit Blätter, Gräsern Federn verziert. Natürlich gab es auch ein Lagerfeuer für Stockbrot und Würstchen. Ein tolles Buffet brachten die Eltern mit.


1. Quartal
2009

Quartalsbericht

In diesem Quartal mußten wir richtig viel arbeiten. Zunächst mußte der Teich, an dem wir unseren Ringelnatternistplatz errichtet hatten, wieder freigeschnitten werden. Es machte riesigen Spass,denn der Teich war zugefroren und wir hatten Bilderbuchwetter. Vom Teich aus haben wir mehrere Erlen und den Rohrkolben entfernt. Auf dem lag es sich übrigens urgemütlich !!



Als nächstes mußten wir unsere Naturblumenwiese neben dem Insektenhotel von Stängeln und Gras befreien. Nebenbei fanden wir den eßbaren Winterpilz Samtfußrübling.



Als Ausgleich für die viele Schufterei bastelten wir uns beim nächsten Treffen aus Weidenzweigen Pfeil und Bogen, die natürlich auch gleich ausprobiert wurden.



Das nächste Treffen war wieder Schufterei. Die Vogelnistkästen mußten saubergemacht werden. Mit Atemschutzmasken, Handschuhen bewaffnet ging es ans Werk und es kam ganz schön was zusammen !



Dann wandten wir uns unserem nächsten Großprojekt zu. Auf dem Gelände der Wildtierstation ist eine zugewuchterte Wiese, die wir in eine Naturblumenwiese verwandeln dürfen. Da wartet noch jede Menge Arbeit auf uns !



einer Vogelexkursion des Naturparks Steinhuder Meer teil. Obwohl es wirklich früh war, waren fast alle da. Super ! Danach machten wir noch eine Waldexkursion und fanden den beindruckenden goldglänzenden Laufkäfer (Carabus auronitens)


4. Quartal 2008
Quartalsbericht

Schon lange hatten wir geplant, zusammen mit der Wildtierstation am Hubertusfest im Wisentgehege in Springe teilzunehmen. Am 24. und 25. Oktober war es endlich so weit. Schwer bepackt machten wir uns auf den Weg. Leider war ein Sturm angekündigt und das Wetter war auch tatsächlich etwas ungemütlich. Trotzdem war der Ansturm am Hubertusfest riesig. Als Aktion hatten wir wieder Tierspuren in Tonplatten vorbereitet. Es war ein voller Erfolg. Fast 40 kg Ton wurden verarbeitet und nebenbei konnten wir natürlich jede Menge Infos über die Sielmanns Natur Ranger loswerden. 

Tierspuren in Ton



Infostand


"Zu Hause" in der Wildtierstation wartete noch jede Menge Arbeit auf uns. Unser Bauwagen musste noch fertig angemalt werden. Es gelang uns sogar, das Sielmann-Natur-Ranger-Logo in mühevoller Kleinarbeit auf den Bauwagen zu übertragen. Kleine Restarbeiten fehlen noch, aber er sieht wirklich schon super aus.

Malerarbeiten am Bauwagen


Eine Tradition ist es bei uns, im Spätherbst Vogelfutter herzustellen. Eine Riesen-S......, die aber allen immer viel Spaß macht. Vor allem, weil das Vogelfutter auch noch so lecker schmeckt.


Vogelfutter

Als krönenden Jahres-Abschluss gab es noch eine Out-Door-Weihnachtsfeier mit Waffeln, Spielen und Geschenken, wie Frechdachsurkunden, Taschenmessern und Aufnähern.


Weihnachtsfeier
 


3. Quartal 2008
Quartalsbericht

Als Abschluss zum Thema Spurensuche machten wir einen Ausflug in den Wald bei Wölpinghausen. Zuerst ging es zum Wilhelmsturm. Von oben hatten wir einen wunderschönen Ausblick über das Schaumburger Land. 

auf dem Wilhalmsturm

Nach einer kurzen Stärkung ging es dann weiter zur "Ameisenstadt". Sooo hohe Ameisennester der Roten Waldameise hatte noch keiner von uns gesehen und dann noch so viele! Wohl dem, der hohe Schuhe angezogen und die Hosen hineingestopft hatte!
Zügig ging es dann zur "Fuchsstadt". Hier fanden wir nicht nur Fuchsspuren und einen Fuchsbau, sondern auch Dachsbauten. Schwer beeindruckt machten wir uns wieder auf den Heimweg. Ein toller Ausflug!

Ameisenstadt


Nach den Sommerferien starteten wir mit einem kleinen Sommerfest.
Das nächste Projekt war die Verschönerung unseres Bauwagens und der Ausbau des Schuppens. In liebevoller Detailarbeit malten wir Greifvogel-Silhouetten in Echtgröße auf den Bauwagen. Die Fensterrahmen wurden abgeschliffen und neu angemalt. Ganz fertig sind wir aber noch nicht...


Spinnen lernen

Als besonderes Highlight hatten wir zum Ende des Quartals Frank Lehmann eingeladen, Thema war Spinnen. Das Wetter war super und Frank stellte uns die häufigsten einheimischen Spinnen vor.
Die Ranger suchten Spinnen und bestimmten sie. Wir bannten Spinnennetze auf Papier, machten sie mit Mehl sichtbar und laminierten sie zu Kunstwerken. Zum Schluss bauten wir aus Kordeln ein richtiges Radnetz zwischen zwei Bäumen.


"Spinne" Frank
 


2. Quartal 2008
Quartalsbericht

Höhepunkt in diesem Quartal war die Teilnahme unseres Teams am Tag der Naturparke in Steinhude (25. Mai). Als Aktion planten wir Tierspurenreplika in Tonplatten. Im Winter hatten wir viele Gipsabdrücke von Wildschwein, Reh und Hirschen gemacht. Einige Ranger machten sogar zu Hause noch die Gipsabdrücke der Spuren ihrer Haustiere. Schöne Abdrücke von Reiherspuren machten wir am Steinhuder Meer. Die Gipsabdrücke wurden gesäubert und mit mehreren Schichten Acryllack versehen. Hierdurch wurden die Gipsspuren richtig hart. So präpariert konnten wir sie in Ton drücken, ohne dass sie kaputt gingen. Für die Aktion hatten wir kleine Holzbilderrahemn gekauft. Diese wurden mit Backpapier ausgelegt und der Ton so hineingedrückt, dass schöne Platten entstanden. Mit Hilfe des Backpapiers konnten die Platten dann wieder einfach aus den Bilderrahmen rausgeholt werden. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten entstanden wirklich Kunstwerke und unser Stand war immer gut besucht!

Tag der Parke

Desweiteren hatten wir an der Stunde der Gartenvögel (NABU) teilgenommen und die Vögel gezählt, die in der Wildtierstation zu sehen waren.

Stunde der Gartenvögel

Auch unser Insektenhotel musste renoviert und mit neuen Schilfrohren versehen werden. Die Wildbienen nahmen die neuen Niströhren sofort an und zum ersten Mal konnten wir auch die Paarung der Roten Mauerbiene beobachten und fotografieren.

Toll waren die Erfahrungen mit den kleinen Mehl- und Rauchschwalben, die in der Wildtierstation groß gezogen wurden. Sie waren ganz zutraulich und wollten von den Sielmann Rangern gefüttert werden. Hierbei konnten wir auch ganz gut den Unterschie zwischen den beiden Schwalbenarten veranschaulichen!


kleine Schwalbe
 


1. Quartal 2008
Quartalsbericht
Naturranger auf Spurensuche

Unseren Schwerpunkt im ersten Quartal bildete das Thema Spurensuche. Passend zum Bundesprojekt Greifvögel machten wir uns im Wald auf die Suche nach Spuren von Greifvögeln. Wir hatten großes Glück, denn wir fanden in relativer Nähe der Station zwei Greifvogelhorste, deren Position wir per GPS ermittelten und speicherten. Wir sind gespannt, wer hier seine Jungen großziehen wird.
Im Wald fanden wir einen Wildwechsel an einem idyllischen Teich. Mit Gips ausgerüstet machten wir viele Abdrücke von Reh- und Wildschweinspuren. Da die vielen Blätter aber doch sehr hinderlich waren, suchten wir nach einem Acker mit vielen Tierspuren. Auf einem ehemaligen Maisacker (einige Maiskolben waren liegen geblieben) wurden wir fündig. Viele Tiere hatten hier ihren Hunger gestillt. Wir fanden gleich mehrere Trittsiegel von Rehen und Wildschweinen. Auch eine Fuchsspur wurde gesichtet. Am Rande des Ackers fanden wir zudem eine Sperberrupfung.
Leider fanden wir auch in unserem Bauwagen jede Menge Tierspuren. Eine Mäusefamilie hatte sich in unserem Ofen eingenistet und alles angenagt, was irgendwie nach Futter aussah. Ein Großputz war angesagt, parallel dazu baute Uwe mit Unterstützung der Kinder den Geräteschuppen auf. Nun ist alles fertig, Bauwagen und Geräteschuppen können einen neuen Anstrich bekommen. Das wird aber erst im nächsten Quartal fertig werden.


Timo



Oktober 2007
"Halali" für Natur-Ranger
Infomobil der Kreisjägerschaft in der Wildtierstation

Laut tönte das „Halali“ des Jagdhorns über das Gelände der Wildtierstation. Aber Reinhold Siegmann rief nicht zur Jagd, sondern dies war das Startsignal zu einer Naturführung besonderer Art. Siegmann war mit dem Infomobil der Kreisjägerschaft Schaumburg angereist, um gemeinsam mit der Jugendgruppe „Sielmanns Natur-Ranger“ auf Spurensuche im Wald zu gehen.

Halali

Etwa zwanzig Teilnehmer erlebten eine spannende Naturführung entlang des stationseigenen Naturlehrpfades. Zunächst stand die Frage "Was ist ein Wald?" im Mittelpunkt. Wie viele Bäume müssen zusammen stehen, damit man es als Wald bezeichnen kann und wie entsteht ein Wald? Kindgerecht und humorvoll beantwortete der pensionierte Förster die vielen Fragen, erläuterte die Bedeutung der Wälder für das Klima und ging auf den besonderen Lebensraum "Waldrand" ein. Die Kinder erfuhren, dass liegendes und stehendes Totholz wichtigen Lebensraum für viele verschiedene Tierarten bietet. Anhand abgelöster Rindenstücke zeigte Siegmann die Bohrgänge rindenbrütender Käfer. Gespannt lauschten die Kinder seinen Ausführungen über Lärchenborkenkäfer und Buchdrucker.

Entdeckertour
Hier war der Tastsinn gefordert:Die Kinder erfühlen den Unterschied zwischen einer Hängebirke und einer Moorbirke

Als Siegmann nach dem Rundgang schließlich die Türen des Infomobils öffnete, drängten sich die Teilnehmer neugierig um ihn und bestaunten die verschiedenen heimischen Wildtiere, die als ausgestopfte Präparate gezeigt wurden.

Infomobil


Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer zu einem „Gruppenbild mit Dachs“ zusammen, denn der Dachs ist schließlich das Maskottchen der Natur-Ranger.

Gruppenbild
 


September 2007
Ein Tag mit Frank Lehmann

Frank Lehmann ist Naturführer der Heinz-Sielmann-Stiftung und bereits zum vierten Mal bei der Jugendgruppe der Wildtierstation zu Gast. Wie immer hatte er jede Menge tolle Ideen im Gepäck. Das Ranger-Team war mit insgesamt 16 Kindern und 4 Betreuern vollzählig erschienen und alle waren sehr gespannt...

Zunächst galt es, ein Feuer zu entfachen, wobei nur ein Streichholz verwendet werden durfte. Trockene Äste, Blätter, Kiefernzapfen und Harz (Bernstein = Brennstein) wurden gesammelt und aufgeschichtet. Es gelang tatsächlich, das Feuer zu entfachen. Aber es qualmte gewaltig!

Feuer machen

Während die einen noch mit dem Feuer beschäftigt waren, zeigte Frank, wie die Indianer früher ihre Schnüre herstellten. Allerdings verwendeten wir Bast und mussten nicht erst die Bastfäden aus Brennesseln gewinnen. die langen Bastfäden wurden in Wasser eingeweicht und mit einer eigentlich einfachen aber irgendwie doch schwierigen Drehtechnik verzwirbelt. Ein super Anblick, als fast alle Ranger andächtig und sehr konzentriert versuchten, die Schnüre zu drehen. Als wir den "Dreh" endlich raus hatten, konnten wir auch schöne Federn in die Schnüre eindrehen und uns tollen Schmuck herstellen.

Bastschnüre drehen

Gemeinsam wurden dann weitere Nisthilfen für die Wildbienen am Insektenhotel geschaffen. Es wurden viele kleine Löcher in die Holzscheite gebohrt. So finden hoffentlich auch die kleineren Wildbienenarten unser Nistangebot attraktiv. Zusätzlich bauten wir Nisthilfen aus Ton. In verschiedene Tonblöcke wurden mit Hilfe von Stöckchen und Nägeln unterschiedlich dicke Löcher gebohrt. Alternativ wurden auch einzelne Tonröhren geformt. Eine besondere Herausforderung war es, eine Tonröhre mit den speziellen Maßen für eine Holzbiene zu formen. Frank hatte eine tote Holzbiene als Anschauungsobjekt mitgebracht. An ihrem „Popo“ wurde Maß genommen und lange ein Stock mit dem entsprechenden Durchmesser zur Herstellung der Löcher gesucht. Aber auch dieses Problem wurde gelöst und wir freuen uns auf viele neue Besucher unseres Insektenhotels im nächsten Jahr. Die Tonblöcke und –röhren müssen natürlich erst noch trocknen und dann gebrannt werden.

Nisthilfen für Wildbienen


Die Zeit verging schnell und wir wollten ja noch die Steinadler in der Voliere ansehen. Auf dem Weg dorthin erzählte Frank viel Wissenswertes über die Pflanzen am Wegrand. Und das Beste: Als wir an unsere Benjes-Hecke kamen, sonnten sich dort mindestens ein Dutzend Waldeidechsen. Ein tolles Fotomotiv und auch ein toller Erfolg für die Ranger, die diese Hecke vor zwei Jahren errichtet haben. Wir waren alle begeistert. Nach der Besichtigung der Steinadler hieß es dann auch schon Abschied nehmen.
Wir danken Frank für diesen tollen Tag und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Eidechsen
 


August 2007
Sommerfest in der Wildtierstation

Auf dem Sommerfest der Wildtierstation, die gleichzeitig das 25jährige Bestehen feierte und den neuen Naturlehrpfad eröffnete, nahmen wir natürlich auch wieder teil.
Neben unserem Bauwagen hatten wir unseren Stand aufgebaut.

Infostand

Es gab einen Basteltisch, auf dem Kinder Greifvogelsilhouetten nachzeichnen und ausmalen konnten.

Maltisch

Unsere Holzmodelle der Greifvögel  hatten wir natürlich auch aufgestellt.

Griefvogelsilhouetten


Wir hatten zusätzlich einen Infotisch zum Thema Greifvögel aufgebaut.
Dort beantworteten wir alle Fragen zu diesem Thema.
Viele unserer Kinder hatten Infotafeln über Greifvögel selbst erstellt.
Auch bei einem Zeitungsinterview konnten unsere Kinder glänzen.
Nach über 6 Stunden "Standdienst", bei schönem Wetter, bauten wir unseren Stand am Abend wieder ab.

Infostand
 


Juli 2007
Grillabend und Nachtwanderung

Zu unserem Grillabend waren auch die Eltern eingeladen, und so wurden gemeinsam Würstchen am Stock über dem Lagerfeuer gebraten und verschiedene Stockbrotarten ausprobiert. Der Abend stand unter dem Motto „Fledermäuse und Eulen“. Bei dem Spiel „Fledermaus und Motte“ lernten die Kinder zunächst, dass Fledermäuse sozusagen mit den Ohren sehen und ihre Beute per Echoortung lokalisieren. Als es dunkel wurde, machten wir eine Nachtwanderung, um Fledermäuse und Eulen zu beobachten. Leider konnten wir mit den neuen BAT-Detektoren nur eine Fledermaus beim Durchzug orten. Kurz entschlossen machten wir einen Rundgang über das Stationsgelände und besuchten Fuchs, Marder, Eule und Co. Im Dunkeln war das ein ganz besonderes Erlebnis. Ein echtes „Highlight“ waren auch die vielen Glühwürmchen auf unserem Weg.

Ein gelungener Abend und die Fledermausexkursion wiederholen wir im September!



Gemeinsamer Grillabend
 


Juni 2007
Greifvögel brauchen unsere Hilfe
Sielmanns Natur-Ranger starten Greifvogel-Projekt

Adler, Falken und andere Greifvögel faszinieren die Menschen bereits seit vielen Jahrtausenden. Die tagaktiven Jäger begeistern durch ihre Größe und ihren majestätischen Flug. Doch viele Greifvögel sind in ihrer Existenz bedroht. Lärm, fehlende Nistmöglichkeiten und Umweltverschmutzung machen den scheuen Vögeln hierzulande das Leben schwer. Das Team Sachsenhagen der Sielmanns Natur-Ranger widmet sich im Rahmen eines neuen bundesweiten Projektes dem Thema „Greifvögel“.

Die Kinder und Jugendlichen um Teamleiter Jürgen Müller und Dagmar Schlemm haben bereits viele Aktivitäten entfaltet, um mehr Kenntnisse über die einheimischen Greifvögel zu erwerben. Wie gut, dass in der Wildtier- und Artenschutzstation Greifvögel gepflegt werden. So konnten die Kinder und Jugendlichen Turmfalken, Wanderfalken, Bussarde und eine Rohrweihe aus unmittelbarer Nähe betrachten und kennen lernen. Zusätzlich wurden Papiermodelle verschiedener Greifvögel gebastelt. Und aus Bussardfedern wurde sorgfältig eine Schwinge nachgebildet und auf Karton fixiert. 


Schwinge aus Bussardfedern
 Sorgfäliges Arbeiten an der Bussardschwinge


Auf die Ergebnisse können die jungen Ranger wirklich stolz sein! Natürlich erfuhren sie bei ihren Arbeiten viel über die Funktion und den Aufbau von Federn. Als bisherigen Höhepunkt haben die Ranger die Flugsilhouetten von Turmfalken, Mäusebussard, Rotmilan und Seeadler in Lebensgröße aus Holz gesägt und wetterfest angemalt. Diese beeindruckenden Holzmodelle haben schon viele andere Kinder im Rahmen von Aktionstagen begeistert und werden in den Naturlehrpfad, der zurzeit in der Wildtierstation eingerichtet wird, integriert. Auch auf dem Sommerfest der Wildtier- und Artenschutzstation am 26. August werden die Modelle zu sehen sein. Weitere geplante Projekte sind das Fertigen von Sitzwarten, Gewölleuntersuchungen und natürlich das Beobachten und Erkennen von Greifvögeln in der freien Wildbahn.


Die Modelle werden gestrichen
Wetterfester Anstrich für die Holzmodelle

Gruppenbild

Die Ranger sind stolz auf ihre Greifvogelmodelle.


Mai 2007
"Tag der Parke" im Steinhuder Scheunenviertel
Infostand der Sielmanns Natur-Ranger

Bereits zum siebten Mal hat der Naturpark Steinhuder Meer zum „Europäischen Tag der Parke“ eingeladen. Im historischen Scheunenviertel in Steinhude hatten die Initiatoren mit Beteiligung regionaler Vereine und verschiedener Hersteller regionaler Produkte ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Auch das Team der Sielmanns Natur-Ranger Sachsenhagen hatte gemeinsam mit der Wildtierstation einen Infostand. Da wir zurzeit an einem Greifvogelprojekt arbeiten, hielten wir für die Besucher viele Informationen rund um das Thema Greifvögel bereit. So hatten wir unsere Greifvogelmodelle aus Holz dabei, die den Betrachtern einen Eindruck von der Größe und der Spannweite von Seeadler, Milan, Mäusebussard und Turmfalke vermitteln sollten.


Infostand
Unser Infostand war dem Thema "Greifvögel" gewidmet.


Während eines Live-Interviews mit Reportern des NDR erhielten wir  sogar die Gelegenheit, unsere Arbeit einer breiten Zuhörerschaft vorzustellen.


NDR-Interview
Vorgespräch für das NDR-Live-Interview


April 2007
SNR-Projekt Wildblumenwiese

Im April war es wieder soweit. Unsere Wildblumenwiese musste neu eingesät werden. Nachdem die Wildblumensaat des letzten Jahres viele nicht einheimische Wildkräuter wachsen ließ, hatten wir uns entschlossen, das Beet komplett neu zu machen und eine einheimische Wildblumen-Saatmischung vom NABU zu verwenden. Alle Wildkräuter wurden entfernt, die Erde mit Sand und Blumenerde vermischt und fein krümelig gehackt. Das alte Netz musste mühsam entwirrt werden. Leider fanden sich dabei auch die Überreste eines kleinen Vogels. Stöcke wurden auf die richtige Länge gesägt, damit das Netz gut gespannt werden konnte. Gemeinsam säten wir die Mischung aus. Nachdem das Netz darüber gespannt war, hieß es gießen und warten. Lange zeigte sich nicht ein Halm, aber im Juni blühte die Wiese dann prächtig. Und das Beste: Es wachsen nur einheimische Arten!

Vorbereitungen
Vorbereitungen...



Aussaat
...Aussaat...


Blüte
... und im Juli zeigt sich die Wildblumenwiese in voller Blüte!


April/Mai 2007
Unser Insektenhotel im Frühjahr

Im Frühjahr bot sich uns ein tolles Schauspiel am Insektenhotel. Dutzende Wildbienendrohnen umschwirrten das Insektenhotel und warteten darauf, dass die Weibchen schlüpfen. Während einer meiner Führungen geschah das Unglaubliche. Ich erklärte gerade den Besuchern das Insektenhotel, da sah ich wie eine Drohne (vermutlich rote Mauerbiene) in eines der Glasröhrchen flog. Ich holte das Röhrchen vorsichtig heraus und sah zu meinem Erstaunen zwei Wildbienen. Das Weibchen war just in diesem Moment geschlüpft und schubste das Männchen raus. Draußen angekommen stürzten sich vier Drohnen auf das Weibchen, das den Halt verlor und mitsamt den Drohnen zu Boden stürzte. Wir waren alle sprachlos, nur ein Mann sagte sichtlich betroffen: „Die arme Biene, die ist doch gerade auf die Welt gekommen!“ Schön, dass auch zwei der Ranger dies miterleben durften.

Glasröhrchen


Überhaupt sind diese Glasröhrchen fantastisch. Man kann den Lebenszyklus der Wildbienen super sehen und erklären. Auch eine Solitärwespe hatte ein Glasröhrchen zu ihrer Brutkammer gemacht und fleißig Raupen eingetragen. Diese sahen nach einer Weile dann natürlich nicht mehr so appetitlich aus. Manchmal sieht man aber auch einfach ein Fliege oder Wildbiene darin schlafen. Auch eine Spinne war vorübergehend dort eingezogen.
Im Frühjahr haben wir die Rückwand des Insektenhotels mit einer neuen Lehmschicht versehen und die Fächer mit zusätzlichen Schilfrohren und Bambus bestückt. Aus Ton haben die Ranger ein Schild angefertigt, das nun zeigt, wer hier im Insektenhotel wohnt. Ich finde das Schild ist gelungen!
(Bericht: Dagmar Schlemm)


Schild



Januar 2007
Natur-Ranger führen "Baum-Tagebuch"

Mein Freund der Baum – diese Worte haben für die Natur-Ranger eine ganz besondere Bedeutung. Die Kinder haben Baumpatenschaften übernommen, um mehr über einheimische Bäume und den Lebensraum Baum zu erfahren. Hierfür wählte jeder auf dem Betriebsgelände der Wildtierstation „seinen“ Baum aus, der nun in seiner Entwicklung beobachtet und begleitet wird. In einem eigens dafür angelegten Baum-Tagebuch hält jeder fest, was er für besonders wichtig hält: Ein liebevoll gemaltes Bild des Baumes, Fotos zu den verschieden Jahreszeiten sowie Rubbelbilder von Rinde und Blättern. Aber auch die Tiere am und auf dem Baum werden bestimmt und dokumentiert.

Weide im Sommer Nistkästen kontrollieren
Kennt "seine" Weide im Sommer und im Winter:
Sven - mit und ohne Krücken :-))


Erle im Sommer
Nistkästen kontrollieren

Marleneund Leabei "ihrer" Erle
oben links: Unreife Blütenkätzchen und alte Fruchtstände an der Erle

Um das Laub für die Baumtagebücher besser pressen zu können, haben die Teilnehmer Pflanzenpressen gebaut. Eifrig wurde gesägt und gebohrt. Den meisten Spaß hatten die Kinder, als sie die Pressen mit dem Brennpeter verzierten. Richtige kleine Kunstwerke sind dabei entstanden. Nun freuen die Ranger sich auf den Sommer, dann sollen viele verschiedene Pflanzen gepresst und in einem Herbarium zusammengestellt werden.

in der Werkstatt
Das Verzieren mit dem Brennpeter macht viel Spaß.

Gruppenbild
Fertig! Im Sommer kommen die neuen Pflanzenpressen zum Einsatz.


November 2006
Natur-Ranger bauen Fledermauskästen
Wildtierstation wird fledermausfreundlich

Damit künftig einige der 24 einheimischen Fledermausarten ein Quartier auf dem Gelände der Wildtierstation finden, beteiligen sich die Sielmanns Natur-Ranger an der Aktion des NABU Niedersachsen „Unter einem Dach - Fledermäuse und Menschen“. Mit dieser Aktion zum Fledermausschutz an Gebäuden sollen alle niedersächsischen Bürger ermuntert werden, Fledermausquartiere an ihren Häusern, Schuppen, Garagen oder Kellern anzulegen oder zu erhalten. Koordiniert durch Detlef Schlegel, Fledermausbeauftragter aus Wunstorf, erhielten die Ranger 20 Bausätze für Fledermauskästen vom NABU Niedersachen. 

In der Werkstatt
In der Werkstatt wird fleißig geschraubt und gehämmert.


Unter der Anleitung der Teamleiter Dagmar Schlemm, Agnes Deseniß und Uwe Reuter haben die Teilnehmer an drei Wochenenden fleißig geschraubt und gehämmert, bis 10 Fledermauskästen zusammengebaut waren. Weil Fledermäuse möglichst zugluftfreie und warme Quartiere brauchen, wurden die Kästen noch zusätzlich mit Dachpappe wetterfest gemacht.
Bis zum Frühjahr sollen die neuen Fledermausquartiere unter fachkundiger Anleitung auf dem Gelände der Wildtierstation aufgehängt werden. Sie bieten dann den nützlichen Nachtjägern im Sommer als „Ersatzhöhlen“ optimale Bedingungen für die Aufzucht des Nachwuchses.
Wir freuen uns schon sehr darauf!

konzentriertes Arbeiten
Konzentriertes Arbeiten...


voller Einsatz
... und voller Körpereinsatz...

Gruppenbild
... schon sind die ersten Fledermauskästen fertig!


 

September 2006
Team Jena besucht Team Sachsenhagen

Bundesweit sind die verschiedenen Teams der Natur-Ranger aktiv. Auch zwischen den Teams haben sich gute Kontakte entwickelt. So hatten sich die Sielmanns-Natur-Ranger aus Jena zu einem Besuch in der Wildtierstation Sachsenhagen angemeldet. Bei schönstem Wetter fand ein Rundgang über das Stationsgelände und ein ausführlicher Erfahrungsaustausch der beiden Ranger-Teams statt. Das Team Sachsenhagen stellte seine Projekte vor und erklärte den Besuchern fachkundig das Insektenhotel, die Benjeshecke und den Ringelnatternistplatz.

Rundgang über das Stationsgelände
Gemeinsamer Rundgang auf dem Stationsgelände


Für Aufregung sorgten 10 übergroße „Maden“, die von Findern in der Wildtierstation abgegeben worden waren. Sie waren beim Umsetzen eines Komposthaufens aufgestöbert worden und konnten von den Rangern schnell als Nashornkäferlarven identifiziert werden. Der Zufall wollte es, dass die Besucher aus Jena präparierte Nashornkäfer zur Ansicht im Reisegepäck dabei hatten. Staunend stellten die Ranger fest, dass die Larve viel größer als der erwachsene Käfer ist und dass nur die Männchen der Nashornkäfer das charakteristische große Horn auf dem Kopf haben. Nach eingehender Betrachtung wurden die Larven dieser streng geschützten Art an geeigneter Stelle auf dem Stationsgelände freigelassen.

Larve

Fasziniert werden die großen Larven
des Nashornkäfers betrachtet.

Nashornkäfer
Zufällig haben die Besucher aus Jena präparierte Nashornkäfer im Reisegepäck.


Vergleich
Larven und Käfer im Größenvergleich

Auswilderung der Larven
Auswilderung der Larven im Misthaufen auf dem Stationsgelände

Als die Besucher nach diesem ereignisreichen Tag verabschiedet wurden, waren sich alle einig: Wir sehen uns bald wieder!
 

August 2006
Auswilderung von kleinen Ringelnattern

Auf dem Gelände der Wildtierstation haben die Sielmanns Natur-Ranger eine Ringelnattermauer erstellt. Nun konnten dort 8 kleine Ringelnattern ausgewildert werden, die zuvor in der Wildtierstation aus einem Gelege ausgebrütet worden waren.

Kleine Ringelnattern

Die Ringelnatter liebt feuchte Lebensräume - zumal sie auch im Wasser jagt.  Da sie keine eigene Körperwärme erzeugen kann, sucht sie für die Eiablage warme Orte auf. Sie bevorzugt dabei vermodernde Pflanzen-, Mist-, oder Komposthaufen.
Der Misthaufen in der Nähe des Teiches ist daher für Ringelnattern ein idealer Lebensraum. Er ist von einer Trockenmauer umfasst. Reptilien und Insekten lieben es, sich hier zu sonnen.
Der Misthaufen dient als Brutplatz und die jungen Ringelnattern haben es nicht weit vom warmen Versteck zum Gewässer, wo sie dann Jagd auf Amphibienlarven, Insekten und kleine Fische machen.


Vorbereitungen zur Auswilderung
Vorbereitungen zur Auswilderung

 

August 2006
Sommerfest: Ranger präsentieren ihr "Insektenhotel"

Reger Andrang herrschte auf dem Sommerfest der Wildtierstation am Info-Stand der Sielmanns Natur-Ranger. Die Teilnehmer präsentierten ihr "Insektenhotel" und hielten viele Informationen über Solitär-Bienen und -Wespen bereit. Das Insektenhotel wurde im Frühjahr 2006 gebaut und bietet bereits vielen Insekten Unterschlupf und Nistmöglichkeit.  Eifrig erklärten die jungen Ranger interessierten Besuchern Details über die Brutbiologie der Bewohner des Insektenhotels.

Insektenhotel

Erdkröte

Infostand

Juli 2006
Aus dem Taucheranzug in die Lüfte
Natur-Ranger erforschen Entwicklung der Libellen

Libellen sind faszinierende Lebewesen. Erstaunlich ist, dass diese Flugkünstler den größten Teil ihres Lebens im Wasser verbringen. Durchschnittlich stehen ein bis zwei Jahre Larvenleben wenigen Wochen Libelle gegenüber.

Doch was passiert in der Zwischenzeit – wie wird die Larve zur Libelle?? Dieser Frage wollte die Jugendgruppe der Wildtierstation gemeinsam mit Frank Lehmann auf den Grund gehen. Frank Lehmann ist Naturführer der Heinz-Sielmann-Stiftung und, wie er von sich selber sagt, ein „Hingucker“, denn Hingucker sehen mehr!

Damit die jungen Natur-Ranger bei der Beobachtung und Bestimmung von Insekten genau hingucken können, hat die Heinz-Sielmann-Stiftung eine umfangreiche Forschungsausrüstung zur Verfügung gestellt. Und so starteten die Kinder ausgerüstet mit Eimern, Keschern, Becherlupen, Insektendosen und Bestimmungstafeln, um die Entwicklungsstadien der Libellen zu erforschen:

Am Anfang der Entwicklung steht das Ei, abgelegt im Wasser. Die Larven, die daraus schlüpfen, leben räuberisch und haben Kiemen. Ihre Nahrung beinhaltet Mückenlarven oder auch Kaulquappen. Nachdem die Libellenlarve sich mehrmals gehäutet hat und dabei stetig größer wurde, verlässt sie schließlich das Wasser, um zur Libelle zu werden. Sie hängt sich dafür meist senkrecht an einen Pflanzenstängel und dort schlüpft dann das ausgewachsene Insekt aus der Larvenhülle.

Die leeren Hüllen, Lehmann nennt sie „Libellen-Taucheranzüge“, kann der aufmerksame „Hingucker“ dann finden – und anhand der verschiedenen Merkmale sogar die Libellenart bestimmen und das Geschlecht feststellen. Noch faszinierender ist es, die ausgewachsenen Libellen anhand ihrer Färbung und Zeichnung zu bestimmen – oder einfach nur anzuschauen!

Bestimmen der Libellenhüllen
Frank Lehmann erläutert den Gebrauch der Bestimmungstafeln.

Juni 2006
GEO-Tag der Artenvielfalt in der Wildtierstation
Natur-Ranger dokumentieren 35 verschiedene Tierarten im Lebensraum „Teich“

Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition in die heimische Natur. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Ziel des GEO-Tags der Artenvielfalt ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu wecken für die Vielfalt der Natur vor unserer Haustür.

Für das Team der Sielmanns Natur-Ranger war schnell klar: "Da machen wir mit!" Und so starteten 20 Kinder auf dem Gelände der Wildtierstation, ausgerüstet mit Keschern, Bestimmungsbüchern, Becherlupen und Kameras, um die Artenvielfalt in dem Teich auf dem Stationsgelände zu erkunden.

Nach einer kurzen Einweisung gingen die Kinder mit Feuereifer an die Sache. Schon bald wurden die ersten Funde gemeldet: "Eine Kaulquappe mit Beinen!" riefen die Kinder aufgeregt. Biologin Dr. Dagmar Schlemm konnte erklären, dass die Kinder eine Molchlarve im Teich gefunden hatten. Auch ein Molchweibchen wurde entdeckt Daneben aber auch Rückenschwimmer, Wasserskorpione, Gelbrandkäferlarven, Groß- und Kleinlibellenlarven und vieles mehr. Die Natur-Ranger zeigten auch keine Angst vor Spinnen. In der bloßen Hand wurden Listspinnen mit Ei-Kokon, eine niedliche Kürbisspinne und die grüne Huschspinne zum Bestimmen der Biologin gebracht. Michael Schlemm half beim Bestimmen verschiedener Käfer und Raupen. Agnes Deseniß sorgte für ein harmonisches Miteinander. Dass es zwischendurch regnete war zwar etwas lästig, weil die Bestimmungsbücher immer wieder weggepackt werden mussten, tat aber der ganzen Aktion keinen Abbruch. Insgesamt konnten 35 verschiedene Tierarten aus dem Lebensraum "Teich" bestimmt und dokumentiert werden. Zum Abschluss wurden natürlich alle Tiere vorsichtig wieder freigelassen. Voller Stolz und mit neuem Wissen gingen die Natur-Ranger, in der Hand eine GEO-Urkunde für die Teilnahme am Tag der Artenvielfalt, nach Hause.

Die Projektdaten sowie die Artenfundliste des Teams Sachsenhagen sind unter

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/
projektschau.php

veröffentlicht.

Plattbauchlibelle
Beobachtung einer Plattbauchlibelle.

Am Tümpel
Suche nach den kleinen Lebewesen am und im Teich.

Erdkröte
Auch eine Erdkröte wurde am Ufer des Teiches aufgespürt.

Gruppenbild
Stolz präsentieren die Natur-Ranger ihre Urkunde, die die Teilnahme am GEO-Tag der Artenvielfalt dokumentiert.

März 2006
Natur-Ranger richten Hummelkästen ein

Einen eigenen Hummelstaat zu beherbergen und wachsen zu sehen, ist eine faszinierende Erfahrung!

In Deutschland gibt es etwa 30 Hummelarten. Einige davon sind stark gefährdet, denn durch vielfältige Eingriffe des Menschen in die Natur werden zahlreiche Nistmöglichkeiten für Hummeln zerstört. Doch den Hummeln kann mit speziellen Nistkästen geholfen werden. Gleich drei Kästen haben die Natur-Ranger eingerichtet, um den Tieren neue Nistmöglichkeiten anzubieten. Nun gilt es, eine Hummelkönigin zu fangen und in das vorbereitete Quartier einzusetzen. Die ersten Hummelköniginnen tauchen im März auf und suchen einen Nistraum. Dabei fliegen sie dicht am Boden umher und untersuchen jedes interessant erscheinende Loch.

Wir hoffen, dass die Königin bereits in diesem Frühjahr Gefallen an dem neuen Quartier findet!

Im Vergleich zu Vogelnistkästen ist der Bau von Hummelkästen recht aufwändig. Eine Bauanleitung ist unter "Links und Downloads" zu finden.

Hummelkasten
Vorsichtig wird die vorbereitete Kugel aus Polsterwolle in den Hummelkasten gelegt.

 

Februar 2006
ZDF „Tabaluga-tivi“ in der Wildtierstation
Filmteam begleitet Sielmanns Natur-Ranger

Etwas aufgeregt sind die jungen Natur-Ranger schon. Ein Kamerateam ist angereist, um einen Beitrag für die Sendung „Tabaluga tivi“ im ZDF-Kinderfernsehen zu drehen. Die Redakteurin Julia Wallnöfer ist auf ihrer Suche nach Kindern, die sich für Naturschutzarbeit und den Schutz einheimischer Wildtiere engagieren, auf die Sielmanns Natur-Ranger der Wildtierstation aufmerksam geworden. Und so begleitet sie mit ihrem Kamerateam die jungen Naturschützer einen ganzen Tag bei ihrem Einsatz, der dieses Mal insbesondere den Schleiereulen gilt.
Eine halbe Stunde dauert der Bau eines Schleiereulenkastens - im Film wird dieser Vorgang im Zeitraffer in nur wenigen Sekunden zu sehen sein. Anschließend wird der Kasten auf dem Dachboden des Stationsgebäudes installiert und mit zwei Schleiereulen zur Auswilderung besetzt.
In der Voliere erläutert Teamleiter Jürgen Müller die Überlebenstricks der Eulen, und die Kinder zeigen, dass sie schon viel gelernt haben. Sie erzählen über das Orientierungsvermögen der Eulen bei Dunkelheit, die Beschaffenheit des Federkleides, die Spannweite der Flügel und vieles mehr. Souverän beantworten die Natur-Ranger die Fragen der Redakteurin. Julia Wallnöfer zeigt sich beeindruckt von dem umfangreichen Wissen der Kinder: “Toll, was Ihr alles wisst, Ihr seid ja richtig fit!“ Davon können sich bald auch die Zuschauer von „Tabaluga tivi“ überzeugen: Der Sendetermin ist für den 18. März vorgesehen.

Achtung! Änderung des Sendetermins!!
19. März um 15.00 Uhr auf KIKA !

Tabaluga Fernsehen
In der Eulenvoliere erläutert Teamleiter Jürgen Müller die „Überlebenstricks“ der Schleiereulen.

 

Januar 2006
Natur-Ranger richten „Insekten-Hotel“ ein
Erste Station des Naturlernpfades in der Wildtierstation fertiggestellt

„Ein Haus für Insekten?“ Das war zunächst einmal Neuland für die meisten Teilnehmer der Natur-Ranger-Jugendgruppe. 15 Kinder waren bei ihrem Treffen in der Wildtierstation mit Eifer dabei, mehr über die Welt der Insekten zu erfahren und den kleinen nützlichen Tieren eine Bleibe für den Winter und ein Angebot für die Brutpflege zu bauen. Wildbienen und Wespenarten sind in Gärten sehr wichtig. Sie sind nicht nur für die Bestäubung notwendig, sondern auch natürliche Feinde von Schädlingen. Jedoch wird für eine Vielzahl von Insektenarten das Überleben immer schwieriger. Alte Zäune und Scheunen mit ihrem mürben Holz verschwinden, und so fehlen den Insekten geeignete Brutplätze. Doch Nisthilfen für Insekten lassen sich mit einfachen Mitteln herstellen. Wildbienen und verschiedene Wespenarten benötigen für die Eiablage kleine Gänge im Holz, die sie aber nicht selber bohren, sondern sie nutzen verlassene Bohrgänge von Käfern. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, wurde das Insekten-Hotel von den jungen Natur-Rangern mit unterschiedlichen Materialien ausgestattet: Holzblöcke mit Bohrungen, Schilf- und Strohbündel sowie Lochziegel bieten nun Unterschlupf und Nistmöglichkeiten. Das Insekten-Hotel ist die erste Station eines Naturlernpfades, der auf unserem Betriebsgelände entstehen soll. Unter dem Motto „Erleben-Erkennen-Erlernen“ sollen Besucher zu den verschiedensten naturbezogenen Themen informiert und für die Belange des Naturschutzes sensibilisiert werden.

In der Werkstatt
Aus Schilfmatten werden Halmbündel als Nisthilfen für Insekten hergestellt.

Gruppenbild
Die jungen Natur-Ranger sind stolz auf ihr Insekten-Hotel, das künftig den verschiedensten Insektenarten Unterschlupf und Nistmöglichkeit bieten wird.

 

Januar 2006
Nistkästen für die Wildtierstation
Sielmanns Natur-Ranger bauen Vogelhäuser

Bei ihrem ersten Treffen im neuen Jahr bastelten die Teilnehmer der Natur-Ranger-Jugendgruppe Nistkästen für Höhlenbrüter. Eifrig wurde in der Werkstatt der Wildtierstation gesägt und gehämmert, und schließlich waren zehn tolle Meisenkästen fertig!

Natürlich sollten die selbstgebauten Kästen auch gleich an ihren Bestimmungsorten aufgehängt werden und so hieß es „Hoch auf die Leiter!“. Bei dieser Gelegenheit wurden alle vorhandenen Nisthilfen auf dem Betriebsgelände der Wildtierstation gereinigt, nummeriert und in ein Bestandsregister eingetragen. Bei ihren regelmäßigen Treffen werden die Kinder dann die Belegung der Nistkästen kontrollieren und ihre Beobachtungen in die Listen eintragen.

Nistkästen numerieren Nistkästen kontrollieren
Nistkästen bauen
oben links: Die neuen Nistkästen werden nummeriert.
oben rechts: Alle vorhandenen Nisthilfen auf dem Betriebsgelände werden gereinigt, nummeriert, und in ein Bestandsregister eingetragen.
unten: Unter Anleitung von Dagmar Schlemm bauen die Kinder Nistkästen.

 

Dezember 2005
Futter für die Vögel im Winter
Natur-Ranger basteln Futtertöpfe

Beim Treffen der Natur-Ranger-Jugendgruppe konnte dieses mal nach Herzenslust gerührt und gematscht werden. Als Alternative zu den herkömmlichen Meisenringen wurden gemeinsam "Futtertöpfe" hergestellt. Eifrig verrührten die Kinder Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Erdnüsse, Getreidekörner und flüssiges Kokosfett zu einer zähen Masse, mit der dann Tontöpfe gefüllt wurden. Nachdem die Masse abgekühlt und erhärtet ist, können die Töpfe im Garten oder auf dem Balkon als Futterspender für die Vögel aufgehängt werden. Bei der Zubereitung lernten die Kinder einiges über die Winterfütterung und die dabei verwendeten Futtersorten. Denn die verschiedenen Vogelarten stellen unterschiedliche Ansprüche an das Futter. Wenn im Winter richtig gefüttert wird, haben beide Seiten etwas davon: Die Tierfreunde können die Vögel aus nächster Nähe am Futterhaus beobachten, und die Vögel kommen in der futterarmen Zeit gut durch den Winter.

Anschließend wurden in gemütlicher Runde bei selbstgebackenen Waffeln und heißem Kakao Pläne für das nächste „Ranger-Jahr“ geschmiedet. Die von den Kindern zusammengestellte Ideenliste ist lang und alle sind sich einig: „Im nächsten Jahr gibt es viel zu tun für die jungen Naturschützer!“

Gruppenbild
Stolz zeigen die jungen Natur-Ranger ihre selbstgemachten Futtertöpfe.

 

November 2005
Natur-Ranger legen eine Totholzhecke an

Voller Tatendrang und ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Astscheren und Verpflegung für einen umfangreichen Arbeitseinsatz fanden sich 13 junge Natur-Ranger auf dem Gelände der Wildtierstation ein. Auf sie wartete ein großer Berg Gehölzschnitt, mit dem eine Totholzhecke (Benjes-Hecke) angelegt werden sollte.
Die Totholzhecke ist das erste Projekt unserer unlängst gegründeten Sielmanns Natur-Ranger-Jugendgruppe. Ziel dieser Gruppe ist es, durch eigene kleine Projekte zum Natur- und Artenschutz die Natur besser kennen zu lernen.

Arbeit an der Totholzhecke

Eifrig machten sich die Kinder ans Werk und schichteten zunächst dickere Stämme und darauf Äste, Zweige und Reisig zwischen den vorbereiteten Stützen auf. Bei dem herrlichen Herbstwetter machte die Arbeit viel Spaß und so wuchs die aufgeschichtete Hecke zusehends auf eine Länge von 15 Metern. Mit Holzabschnitten und Stroh wurden im unteren Bereich Unterschlupfmöglichkeiten und Höhlen für Igel geschaffen. Das in der Hecke locker gelagerte Totholz wird künftig Lebensraum für zahlreiche Vogelarten (insbes. Heckenbrüter), Kleinsäuger und Insekten bieten. Durch Verrottung und Anflug von Samen soll sich über einen längeren Zeitraum eine lebendige Hecke aufbauen. Bei ihren regelmäßigen Treffen werden die jungen Natur-Ranger nun die weitere Entwicklung der Hecke sowie die Ansiedlung der verschiedensten Tierarten über einen längeren Zeitraum beobachten.

Fertige Hecke
Die Natur-Ranger sind stolz auf die geleistete Arbeit

 

Oktober 2005
Neue Jugendgruppe der Wildtierstation startet durch!
Erstes Treffen der Sielmanns-Natur-Ranger

Es ist soweit! 13 Kinder im Alter von 7-12 Jahren fanden sich zu einem ersten Treffen der neu gegründeten Sielmanns-Natur-Ranger-Jugendgruppe in der Wildtierstation ein.
Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Frank Lehmann von der Heinz-Sielmann-Stiftung unternahmen sie eine Naturführung auf dem Stationsgelände. Von dem strömenden Regen ließen sie sich dabei nicht beeindrucken, denn echte Natur-Ranger sind natürlich bei jedem Wetter unterwegs!

Gespannt lauschten Kinder und Eltern den Ausführungen von Frank Lehmann, der verschiedene Kräuter am Wegrand erläuterte.

Ritterkaugummi

Sie erfuhren, dass das Labkraut durch seinen Gehalt an Labferment früher zur Käsebereitung benutzt wurde, aber auch bei kleinen Schnittverletzungen blutstillend wirkt. Und dass der Gemeine Hohlzahn seinen Namen den beiden kleinen Höckern auf der Blüte verdankt, die hohl sind „wie Zähne, wenn man sie nicht regelmäßig putzt”. Ab und zu hielt Frank Lehmann inne, um auf Vogelstimmen aufmerksam zu machen. Hier hat er seine ganz eigene Art, die Besonderheiten einzelner Vogelgesänge zu verdeutlichen und sorgte so manches mal für ein Schmunzeln oder Kichern.

Anschließend waren sich alle einig: Das Gelände der Wildtierstation bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, gemeinsam die Natur zu entdecken und eigene kleine Projekte zum Natur- und Artenschutz zu verwirklichen.
Unter der Betreuung von Agnes Deseniss, Jürgen Müller und Stefan Sauer trifft die Jugendgruppe sich künftig alle 14 Tage Samstags um 10.30 Uhr in der Wildtierstation.

Rothirsch Karlchen
Sorgte nicht nur bei den Kindern für Begeisterung: Der junge Rothirsch „Karlchen” begleitete die Teilnehmer bei ihrem Rundgang.

 

Juli 2005
Ritterkaugummi und Libellen-Taucheranzüge
Sielmanns-Natur-Ranger in der Wildtierstation

„Wer von Euch kennt Ritterkaugummi?”
Diese Frage machte neugierig. Und genau das war das Ziel von Frank Lehmann, der mit Schülern der 4. Grundschulklasse aus Niedernwöhren auf dem Gelände der Wildtierstation eine Naturführung der ganz besonderen Art durchführte: Neugierig machen auf die Natur, denn Frank Lehmann ist Naturführer der Heinz-Sielmann-Stiftung und, wie er von sich selber sagt, ein „Hingucker”. Denn Hingucker sehen mehr! Und so erfuhren die Kinder von ihm, dass die Knospen der Ackerkratzdistel essbar sind und dass der Breit-Wegerich schon vielen Indianern das Leben gerettet hat. Auf seinem Rundgang mit den Kindern und Eltern erklärte und veranschaulichte Frank Lehmann „Natur” mit einprägsamen Anekdoten und Beispielen und zog so Jung und Alt unweigerlich in seinen Bann. Gemeinsam mit den Kindern suchte er am Teich nach den „Taucheranzügen der Libellen”. Fasziniert bestaunten die Kinder die leeren Hüllen der Libellenlarven und erfuhren von deren Fortbewegung unter Wasser nach dem Rückstoßprinzip: dem sogenannten „Libellen-Raketen-Pups-Antrieb”! Am Ende stimmten die Kinder begeistert zu: In der Natur gibt es kein „Igitt!”, nur ein „Ooh, wie interessant!”.

Ritterkaugummi
„Ritterkaugummi”: Die Knospen der Ackerkratzdistel sind essbar.

Die Begeisterung für die Natur zu wecken ist auch das Ziel der Wildtier- und Artenschutzstation. Wir möchten unsere Jugendarbeit noch ausweiten und vertiefen. Geplant ist daher die Gründung einer Jugendgruppe der Sielmanns-Natur-Ranger, deren Teilnehmer sich regelmäßig bei uns auf dem Stationsgelände treffen, um gemeinsam die Natur zu entdecken und mit allen Sinnen zu erleben und dabei eigene Projekte zum Natur- und Artenschutz verwirklichen.

Libellen
Fasziniert bestaunen die Kinder die „Taucheranzüge” der Libellenlarven.

Spinne
Wieviele Beine hat eine Spinne? In der Natur gibt es kein „Igitt!” sondern nur ein „Ooh, ist das interessant!”

 
 Impressum |Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen|Telefon (05725)7087-30/Fax: -40|Aktualisiert: 23.01.2012